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Die Brandenberger Holztrift

Über Jahrhunderte diente die Brandenberger Ache zum Holztransport (Trift) bis zur Lände in Kramsach.

Von dort wurde das Holz größtenteils zum Hüttenwerk in Brixlegg geschaffen. Jährlich wurden etwa 300 000 Stück Drehlinge (Holzstämme mit einer Länge von 1,8 bis 2 Metern) in Brandenberg geschlägert und nach Kramsach getriftet. Die Erzherzog-Johann-Klause war z.B. 14,3 Meter hoch und hatte eine Kronenlänge von 39,5 Meter. Sie musste alle 15 - 20 Jahre zum Teil erneuert werden, was vor allem durch das damals fast unzugängliche Gebiet eine Meisterleistung war.

Holz für die Hüttenwerke

Die Geschichte des Wiederbeginns des Bergbaues in den Bergrevieren Rattenberg, Brixlegg, Zillertal und Schwaz reicht bis zum Jahr 1409 zurück.

Bergbau war nur möglich, wenn genügend Holz für die Hüttenwerke und Gruben zur Verfügung stand. Dieses Holz mußte aus den landesfürstlichen Wäldern, wozu alle Wälder Tirols gehörten, soweit sie nicht vom Landesfürsten an Private verkauft oder verliehen wurden, zu den Hüttenbetrieben gebracht werden, was überwiegend nur auf dem Wasserweg durch die Trift geschehen konnte.

Nachdem das Straßennetz von Brandenberg nach Kramsach soweit ausgebaut war, daß ein gefahrloser Holztransport mit Lastkraftwagen möglich erschien, führten auch die Österreichischen Bundesforste in verstärktem Maße die Erschließung ihrer Waldungen durch, sodaß im Jahr 1966 die mehr als 500 Jahre dauernde Holztrift auf der Brandenberger Ache gänzlich eingestellt werden konnte.

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